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Wildniswandertouren

Wildnis -  ‘unbebaute, unkultivierte Gegend mit üppig wucherndem Pflanzenwuchs und ungezähmten Tieren’.

Termindruck, 24 Stunden-Verfügbarkeit, 40-Stunden-Wochen, Kinder, Einkaufen und vieles mehr gehört zu unserem heutigen Alltagsleben. Durch Handys, soziale Netzwerke und mobiles WLan sind wir immer und überall zu erreichen. Unser Gehirn steht permanent unter Strom, zur Ruhe kommen wir meist nur sehr schwer.

Bei unseren Wildniswanderungen konzentrieren wir uns auf das Wesentliche: Für drei bis sieben Tage folgen wir Wildwechseln, Bachläufen und kleinen Wegen in der Wildnis. Wir wandern in kleinen Gruppen, den Weg zum Erreichen des Etappenziels bestimmen wir selbst. Unterwegs genießen wir die Ausblicke, erfahren mehr über die einheimische Fauna und Flora sowie die Geographie und Geologie des Gebietes. Frei nach dem Motto „Über Stock und Stein“ sind unsere Wanderwege auf unterschiedlichstem Untergrund, queren Bachläufe oder erklimmen auch schon mal kleine Gipfel. Mit Herz, Hand und Verstand erkunden wir die Umgebung und nehmen die Wildnis in uns auf.  

Wir werden Teil der Wildnis, trinken aus Quellen und Bächen, errichten unser Lager mithilfe von natürlichen Materialien und unseren Schlafsäcken, bei Bedarf nutzen wir Tarps als Regenschutz. Um uns voll und ganz auf das „Hier und Jetzt“ konzentrieren zu können, nehmen wir unsere Lebensmittel mit und ergänzen diese gegebenenfalls mit Pflanzen und Früchten, die unsere Wege kreuzen. Hierdurch ersparen wir uns den Nahrungsstress und genießen mit vollen Zügen die Landschaft um uns herum.

Wir werden auf unseren Wanderungen schnell verstehen, dass es sinnvoll ist sich die Umgebung zu Nutze zu machen. Wandern auf der Schattenseite eines Berges ist viel angenehmer als in der Sonne, ein Lager sollte immer in der Nähe von Wasser errichtet werden, Karte und Kompass ersetzen unsere technischen Navigationsgeräte und wenn wir die Fauna möglichst vielfältig erleben möchten, müssen wir Teil der Wildnis werden.

Jeder Tag wird neue Abenteuer bergen, wir lernen das Wetter richtig einzuschätzen oder auch mal zu improvisieren, wenn ein Weg nicht mehr nutzbar ist.

Sie müssen nicht über Wander- oder Survivalerfahrung verfügen, jedoch sind Trittsicherheit, sowie das Wandern über vier bis sechs Stunden mit einem etwa zwanzig Kilo schweren Rucksack Voraussetzung für unsere Wanderungen. Unnötige Risiken wie Klettern oder das überqueren tieferer Flüsse gehen wir nicht ein, genauso achten wir darauf, dass wir keine Wildtiere in die Enge treiben, um eine Gefährdung auszuschließen.

 

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